KEP-Dienstleister erwarten starkes Weihnachtsgeschäft

Private Haushalte werden im Weihnachtsgeschäft schätzungsweise 445 Millionen Sendungen erhalten, prognostiziert der Bundesverband Päckchen und Expresslogistik (BIEK). Hierdurch wird das Volumen der B2C-Sendungen den Vorjahreswert (435 Millionen Sendungen) reibungslos übersteigen.

Insgesamt werden im Weihnachtsgeschäft in Deutschland 790 Millionen KEP-Sendungen (B2C, B2B, C2C) transportiert. Der zu erwartende Anstieg liegt im Vergleich zum Vorjahr bei ca. 3 %, wie eine Wettbewerbsanalyse der Beratung KE-Consult im Auftrag des BIEK zeigt. Zu Spitzenzeiten werden bis zu 22 Millionen Sendungen an einem Tag in den Netzen der Paketdienstleister befördert. Um das hohe Sendungsvolumen zu bewältigen, stellen die Firmen, laut Branchenvertretung, bis zu 30.000 alternative Arbeitskräfte und 25.000 zusätzliche Fahrzeuge ein.

Die Prognose und ein Vergleich zum Vorjahr „sind schwierig wegen der gesonderten Situation und der untypischen Bedingungen des coronabeeinflussten Weihnachtsgeschäfts 2020 mit Lockdown und Schließungen des Handels vor den Weihnachtsfeiertagen“. Zusätzlich seien Konsequenzen von eventuellen Lieferengpässen im diesjährigen Weihnachtsgeschäft und die damit verknüpften Auswirkungen auf das Sendungsvolumen nicht final abschätzbar.

Branche wird 2021 schätzungsweise 25 Milliarden Euro umsetzen.

Das Sendungsvolumen in der Kurier-, Express- und Paketsendungsbranche (KEP) ist im ersten Halbjahr 2021 um 20 % gewachsen. Der Branchenverband führt dies auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurück. Für das Gesamtjahr könnendie Dienstleiter 4,5 Milliarden Sendungen verzeichnen und ein Umsatzzuwachs von mehr als 25 Milliarden Euro.